Elektroauto sinnvoll – ja oder nein?

Charging an electric car with the power cable supply plugged in.

┬ę janifest – Fotolia.com

Es gibt viele Gr├╝nde die f├╝r ein Elektroauto sprechen, aber zumindest genau so viele sprechen dagegen. Generell aber f├╝hrt kein Weg am Elektroantrieb vorbei. Man preist sie als Gl├╝cksbringer f├╝r das Klima der Wirtschaft und der Politik an.

Setzt sich das Elektroauto durch bei den Autofahrern
Autos, die keine Zylinder und keine Z├╝ndkerzen haben, aber daf├╝r einen Elektromotor und Akkublocks. Elektroautos die keine Treibhausgase aussto├čen. Auch Feinstaub, den der Benziner in die Umwelt bl├Ąst, braucht man beim Stromer nicht zu f├╝rchten. Es kann als die optimale Variante zum Auto mit Ottomotor angesehen werden. Aber es werden Stimmen laut, ist das Elektroauto wirklich so umweltfreundlich wie die Hersteller propagieren. Letztendlich muss der Strom den ein Elektroauto braucht, auch erzeugt werden. In Deutschland kommt der Strom noch weitl├Ąufig aus Kohle- und Gaskraftwerken. Der Anteil der Erneuerbaren hat immerhin schon ├╝ber zwanzig Prozent. Auch der Bau des Elektroautos ist aufwendiger. Gerade die Akkus ben├Âtigen viel Energie. Die Regierung allerdings m├Âchte, dass bis 2020 eine Million an Elektroautos auf deutschen Stra├čen fahren. Die Zahl von 600.000 Elektroautos sollen ohne Probleme erreicht werden. Doch ist das Elektroauto heute schon sinnvoll?

Lange Aufladezeit und geringe Reichweite
Ein gro├čes Ziel, wo die Elektroautos kaum jemand nutzt. Als Autobesitzer ist man es doch gewohnt, schnell und problemlos von A nach B zu fahren. Ob es weitere Reisen sind oder eine Stadtfahrt, das Auto erleichtert manche Strecke. Durchschnittlich kann mit einem Benziner bis 600 km, fahren bis die Tankuhr angeht. Das ist teuer, wenn man bedenkt, dass eine Tankf├╝llung gerade mal so 65 Euro kostet. Das Elektroauto l├Ądt an Lades├Ąulen, wo es bisher noch keine feste Preisstruktur zu sehen ist. Wenn ja, dann wird ein Ladevorgang so um die 6 Euro kosten. Ein Preisvorteil ohne Frage, aber das Aufladen dauert sage und schreibe acht Stunden. Es gibt zwar zwischenzeitlich Schnellades├Ąulen, die eine leere Batterie bis zu 82 % in 20 Minuten aufl├Ądt. Ein Handicap ist allerdings, dass man mit einer Tankf├╝llung eine geringere Distanz zur├╝cklegen kann. Zeit ist Geld, das Sprichwort trifft hier den Nerv der Zeit. Wenn man es eilig hat, stoppt das Elektroauto das. Nat├╝rlich gibt es auch Vorteile, die ein Elektroauto jetzt schon hat. Es ist den Benzinern und Diesel in zwei Punkten ├╝berlegen. Die Ger├Ąuschkulisse ist gering und die Autos sind wendiger. Ein normales Auto ist manchmal sehr laut und es stinkt nach Abgasen. Beim Z├╝nden des Elektroautos h├Ârt man gerade mal ein leises “Pling”.

Elektroauto mit eingebautem Verbrennungsmotor – die L├Âsung?
Denkt man an die noch ├╝blichen Verbrennungsmotoren, so kann das Umweltgewissen schon leiden. Aber nicht jedes Elektroauto ist ein Unschuldsengel. Mit den sogenannten Range-Extender-Modelle besitzen sie einen umweltschonenden Akku. Wenn dieser aber vollst├Ąndig entladen ist, dann bedient sich das Elektroauto, an dem zus├Ątzlich eingebauten Verbrennungsmotor, der hohe C0┬▓ Ausst├Â├če hat. Damit stellt er keinen reinen Hybridwagen dar, sondern ein leistungsverzweigtes Auto. Die Batterie nimmt keinen Saft, wenn der Benziner l├Ąuft, sondern muss extra aufgeladen werden. Mancher m├Âchte gern so einen Typ Wagen haben. Er w├Ąre einerseits mit dem zus├Ątzlichen Benzintank eine Liaison an ein Elektroauto. Auf der anderen Seite haben Range-Extender-Modelle deren Langstreckendefizit nicht von der Hand zu weisen ist, auch den Nachteil eines Autos mit Umweltsch├Ądlichkeit und die hohen Benzinkosten.

Die Forschung muss die Akzeptanz der E-Autos vergr├Â├čern
Viele Autofahrer denken an die nicht ausgereifte Langstreckentauglichkeit eines Elektroautos und entscheiden sich letztendlich noch f├╝r ein Auto mit Verbrennungsmotor. Es gibt die Umweltplaketten die die “giftigen” Autos von den harmlosen absondert. Bes├Ąnftigt wird damit ein wenig das Umweltbewusstsein.
Die hervorstechenden negativen Merkmale des Elektroautos, sind die geringe Reichweite und die lange Ladedauer. Hier muss von der Forschung noch einiges getan werden, damit die Akzeptanz der E-Autos vergr├Â├čert wird.

2 Gedanken zu „Elektroauto sinnvoll – ja oder nein?

  1. Cornelius Klinger sagt:

    Tesla ist Besser!!!!!

  2. Axel K├╝ster sagt:

    Im Zuge einer Neuanschaffung habe ich mich auf die Suche nach einem Plug-in oder alternativ Hybrid-Fzg. gemacht und ├╝berrascht festgestellt, dass diese so gut wie keinen Vorteil bieten. Die l├Ącherliche Reichweite der derzeit verf├╝gbaren Fzg. sowie ein fast nicht vorhandener Verbrauchsvorteil (daf├╝r aber ein saftiger Einstiegspreis) wird nur wenige Freunde finden.
    Die Hersteller bieten dar├╝ber hinaus fast ausschlie├člich Fzg. an, bei denen der E-Motor einen zus├Ątzlichen “Boost” bewirkt-frei nach dem Motto-Fahrspa├č pur. Der Vorteil der Umweltfreundlichkeit wird quasi weggeblasen, daf├╝r hat ein Hybrid-Cayenne dann aber 469PS unter der Haube und verbraucht dann unter realistischen Bedingungen zwischen mindestens 9-12 Liter Benzin.
    Als alternative habe ich noch den Versuch gemacht und mir einen Volvo XC60 (und 90) angeschaut. Der Vertriebler von Volvo stand ungl├Ąubig da und versuchte st├Ąndig, mir diesen “Bl├Âdsinn” auszureden… Ehrlich gesagt, er hat es geschafft.

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