Dublin – zu Fuß durch Irlands Hauptstadt, Teil 1

© pixelio.de, H.D.Volz

Grün, soweit das Auge reicht, Kobolde, Guinness, Pubkultur – Gründe, eine Reise nach Irland zu machen, gibt es viele.

Die irische Hauptstadt darf auf der Liste der “Must Sees” natürlich auf keinen Fall fehlen. Wer Städte gerne fußläufig erkundet und widerstandsfähiges Schuhwerk im Koffer hat, kann viele interessante Ecken Dublins sogar gänzlich ohne Bus und Bahn erreichen.

Startpunkt: Liffey & O’Connell Bridge

Gestartet wird unser fiktiver Rundgang an der O’Connell Bridge bei der Liffey, einem Strom, der durch Dublin fließt und in die irische See mündet. Den Auftakt an Interessantem stellt hier, neben der Liffey selbst, der 2003 erbaute “Spire of Dublin”, eine 123 Meter hohe Edelstahlnadel und sehr beliebtes Wahrzeichen Dublins, dar.

Von dort geht es weiter in Richtung Süden und über den Fluss. Keine 200 Meter von der O’Connell Bridge entfernt findet sich bereits das in ganz Irland bekannte Trinity College, das im 16. Jahrhundert von Elisabeth I. gegründet wurde. Auf dem Gelände laden neben schönen Grünflächen auch vielfältige Sehenswürdigkeiten wie die Douglas-Hyde-Galerie, in der immer wieder wechselnde Kunstausstellungen stattfinden, oder die Berkley-Bibliothek zu einer Besichtigung ein. Highlight: Die Alte Bibliothek, in der mitunter die älteste Harfe Irlands bestaunt werden kann.

Wem es nach dem bildungsreichen Spaziergang über den Campus nach einer Stärkung gelüstet, sollte dringend im Cornucopia vorbeischauen. Dem hungrigen Gast werden hier vegetarische und vegane Speisen in sehr großzügigen Portionen angeboten, die sich neben dem Label “gesund” vor Allem durch einzigartig guten Geschmack auszuzeichnen wissen.

Besucher sollten anschließend keinesfall auf eine kleine Shopping-Tour auf der Grafton Street verzichten. Die Einkaufsstraße startet direkt am College-Gelände und animiert mit verschiedenen Fashion-Stores, Speisemöglichkeiten und talentierten Straßenmusikern, die in Dublin oft hervorragende Live-Konzerte geben, zum Bummeln und gemütlichem Zeitvertreib.

St. Stephen’s Green – grüne Entspannungsoase

Am Ende der Grafton Street wird es dann bilderbuchgrün – es wartet St. Stephen’s Green. Hierbei handelt es sich um ein großes, gut gepflegtes Parkgelände mit zahlreichen Wiesen, auf denen man entspannt die Seele baumeln lassen oder die Aussicht auf die mit Wasservögeln bevölkerten Teiche genießen kann. Zahlreiche Büsten und der Triumphbogen geben dem Freizeitvergnügen im Park einen angenehm kulturellen Beigeschmack. Besonders im Sommer werden in St. Stephen’s Green regelmäßig Theateraufführungen, Veranstaltungen und kostenlose Konzerte angeboten. Wer auf der Grafton Street seinen Wunsch nach Shopping noch nicht ausreichend erfüllt hat, kann im St. Stephen’s Green Shopping Centre gleich eine weitere Runde durch diverse Geschäfte drehen. Das Einkaufszentrum war bei seiner Erbauung Ende der 80er Jahre das größte Shopping Centre in ganz Irland.

Nachtleben – ein Trip nach Temple Bar

Frische Luft und Shopping machen hungrig und durstig. Glücklicherweise ist der Weg zurück nach Norden Richtung Liffey nicht besonders weit. Dort wartet auf den Irlandreisenden Dublins viel umsungenes Ausgehviertel Temple Bar – das Herzstück des städtischen Nachtlebens. Neben urigen Restaurants, die dem Besucher traditionell irisches Essen wie Irish Stew anbieten, finden sich hier nun endlich zahllose authentische Pubs, in denen das irische Klischee lebt. Kaum ein Abend vergeht, ohne dass jemand an einer Gitarre sitzend stundenlang für die Pubbesucher singt. Und das sogar gut! Songs wie “The Wild Rover” und “Whiskey in the Jar” zählen dabei zum Standard-Repertoire und werden nicht nur von der Stammkundschaft immer wieder gerne inbrünstig mitgesungen. Die Stimmung ist allzeit gemütlich und passt zum Feierabend gleichermaßen wie zur Partylaune – ein Grund, warum Pubs sich in Irland auch unter der Woche reger Frequenz erfreuen. Wer in der legendären “Temple Bar” selbst kein Plätzchen mehr findet, kann ruhigen Gewissens auf das charmante “Old Storehouse” ausweichen und dort sein Bulmers oder Guinness trinken. Wen es mehr danach gelüstet das Tanzbein zu schwingen, dem sei ein Besuch im “Mezz” ans Herz gelegt. Pub-Flair mischt sich hier mit locker-modernem Disco-Feeling.

Wer sich verausgabt hat und anschließend nur noch ins Bett möchte, findet in Temple Bar eine Vielzahl an Hostels und Hotels um zu fairen Preisen die müden Fuße auszuruhen. Das ist auch nötig, denn es gibt noch Einiges zu entdecken. Was das ist, lesen Sie im zweiten Teil.

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